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Veranstaltungsberichte 2013:

Abend der Begegnung am 25. August 2013

Am 25. August konnte unser Freundeskreis anlässlich des traditionellen Abends der Begegnung sein 20jähriges Bestehen feiern, im festlichen Rahmen des Kaiserdoms zu Königslutter mit seinem kostbaren romanischen Kreuzgang.

Nach einem (öffentlichen) Orgelkonzert mit Landeskirchenmusikdirektor Hecker und einem Vortrag des Direktors der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Herrn Heckel, trafen sich unsere Mitglieder in dem mit Kerzen und Blumen wunderschön geschmückten Kreuzgang, wo man sich bei einem üppigen Angebot an Speisen und Getränken zu Gedankenaustausch, Wiedersehen, Kennenlernen und auch intensiveren Gesprächen traf.

Vorbereitung und Organisation des Abends waren herausragend, und die verdiente Anerkennung, viel Lob und vor allem ein ganz besonderer Dank für alles, was sie für den Freundeskreis geleistet haben, gelten der Kulturmanagerin des Doms, Frau Ute Sandvoß und ihren Mitarbeitern, Herrn Dr. Müller-Beißenhirtz für den künstlerisch gestalteten Jubiläumstischschmuck und insbesondere auch dem Ehepaar Horenburg. Sie alle haben mit viel Engagement und Einsatz dem Freundeskreis ein festliches Erlebnis ermöglicht, an das die Teilnehmer sicher noch oft und gern zurückdenken werden.

Uta Hornung

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Exkursion zu Bauwerken der Weserrenaissance am 22.6.2013

Schloss (bzw. Kloster) Corvey beeindruckt durch die Größe seiner wunderschönen, gepflegten Anlage und besonders mit der karolingischen Westfassade der Kirche. Mit einer exzellenten Führung wurde uns viel Wissenswertes zur wechselvollen Geschichte und den architektonischen Besonderheiten vermittelt.

Nach dem Mittagessen ging es weiter zu Schloss Bevern, einem herausragenden Zeugnis der Weserrenaissance, das durch die nach abgeschlossener Renovierung glanzvolle Außenfas­sade fasziniert (leider nur die Frontseite). Wer wollte, konnte das liebevoll eingerichtete Heimatmuseum besichtigen oder sich im architektonisch ebenfalls interessanten Innenhof mit einem Cappuccino für die Weiterfahrt stärken.

Diese bot Gelegenheit, die Weserlandschaft intensiver zu genießen, da ein gerissener Kühl­schlauch den Bus zu einem unfreiwilligen Aufenthalt inmitten lieblicher Natu zwang. Unser Fahrer schaffte es, mit Plastikfolie und viel Klebeband – auch mit Hilfe zweier Mitreisenden - den Schaden so weit zu reparieren, dass wir mit einer ca. einstündigen Verspätung doch noch die Hämelschenburg erreichten. Herr von Klencke, Eigentümer in 19. Generation, war trotz unserer großen Verspätung bereit, uns sehr freundlich viel Interessantes zur Geschichte seiner Familie, der Architektur des Schlosses mit seinen vielen Schätzen zu erzählen. Er führte uns auch durch die Außenanlagen und in die zum Schloss gehörige Kirche, eine der ersten Kirchen, die nach der Reformation gebaut wurde. Ein schöner Abschluss war, als eine der mitreisenden Damen uns noch mit einer belebenen Sektrunde erfreute.

Die nach den vielen schönen Eindrücken hoffnungsvoll angetretene Rückfahrt wurde in Hildesheim jäh gestoppt, da der Bus trotz der Notoperation den Transport auf der restlichen Strecke verweigerte. Nach einer Dreiviertelstunde kam dann ein Ersatzbus der Firma Schmidt, so dass die Reise ein etwas späteres, aber doch glückliches Ende fand. Ganz besonders lobend sei erwähnt, dass alle Teilnehmer die "höhere Gewalt" mit Humor und freundlicher Langmut ertragen haben, und mit Freude kann festgestellt werden kann, dass es wieder einmal eine sehr harmonische, interessante und abwechslungsreiche Exkursion war.

Uta Hornung und Katrin Lindemann

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"Barockes London" Exkursion des Freundeskreises, 23. – 26. Mai 2013

Besuch in der Wallace Collection in London

Besuch in der Wallace Collection in London

Die von Herrn Prof. Dr. Luckhardt und seiner Frau vorbereitete und betreute London-Reise war für alle Teilnehmer wiederum eine erlebnisreiche, interessante und sehr lohnende Unternehmung.

Hin- und Rückreise waren bestens organisiert und verliefen problemlos. Die Unterkunft in einem Hilton Hotel war ebenfalls sehr angenehm und bot wegen der Entfernung zur nächsten U-Bahn-Station viel Gelegenheit zu längeren Trainingsläufen.

Wir haben nach einer dreistündigen Bootsfahrt auf der Themse Hampton Court besichtigt, waren im Kensington Palace, geführt vom Assistant Curator der Royal Collection, besuchten die Schätze der Wallace Collection, wo wir vom Direktor begrüßt wurden und wo uns Herr Prof. Luckhardt – ebenso wie später in der National Gallery – einige ausgewählte Gemälde vorstellte und interpretierte, sowie schließlich noch die Banqueting Hall mit Original-Deckengemälden von Rubens.

Neben dem Besichtigungsprogramm blieb genügend freie Zeit, um London auf eigene Faust zu erkunden, was von allen, je nach Interessenlage, per Stadtrundfahrt oder zu Fuß ausgiebig genutzt wurde. Damit war man Teil einer ungeheuren Touristenflut, die noch durch tausende von (friedlichen) Fußballfans verstärkt wurde.

Einer der Höhepunkte war die Einladung unseres seit den 70er Jahren als Kunsthändler in London ansässigen Mitgliedes Rainer Zietz in sein elegantes Haus im vornehmen Viertel Chelsea. wo wir außerordentlich gastfreundlich aufgenommen und bewirtet wurden und seine umfangreiche private Kunstsammlung bewundern konnten. Als Gegenentwurf widmeten sich am nächsten Abend die Interessierten gemeinsam und mit viel Engagement dem Champions League-Endspiel.

Es war eine vergnügte Reisegruppe, die nach vier erlebnisreichen Tagen mit Eindrücken unterschiedlichster Art sehr befriedigt am späten Sonntagabend wieder nach Braunschweig zurückkehrte und die auch an dieser Stelle Herrn Prof. Luckhardt und seiner Frau noch einmal einen herzlichen Dank aussprechen möchte.

 Uta Hornung

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Fahrt nach Kassel zur Sonderausstellung „Jacob Jordaens und die Antike“ im Museum Fridericianum am 3. März 2013

Museum Fridericianum

Museum Fridericianum

45 Teilnehmer machten sich an diesem spätwinterlichen Sonntag auf, um in Kassel diese erstmals in Deutschland gezeigte monografische Ausstellung von Jacob Jordaens anzusehen. Die Museumslandschaft Hessen Kassel hat in Kooperation mit dem Königlichen Kunstmuseum in Brüssel anhand von mehr als 100 Werken von Jordaens und seinen Zeitgenossen sowie antiken Kunstwerken die Wechselwirkung zwischen der Antike und den großartigen Werken des bedeutenden flämischen Barockmalers anschaulich gemacht. Dabei wurde den Besuchern aus Braunschweig deutlich, dass die Kunst Jordaens weit weniger “volkstümlich“ ist als allgemein bekannt.

Sehr beeindruckend waren die von dem Künstler in großen Formaten gestalteten sittenbildlichen aber überwiegend mythologischen Themen. In figurenreichen Kompositionen hat Jordaens die vollen Körper kraftvoll gemalt und dadurch oft eine dramatische Wirkung in den Bildern erreicht. – Ergänzt wurden die großflächigen Ölgemälde durch eine Sammlung feiner Rötel- und Federzeichnungen Jordaens. Weiter erhielten die Besucher einen Eindruck von der künstlerischen Kreativität Jordaens bei der Gestaltung großflächiger Wandteppiche mit historischen Persönlichkeiten der Antike.

Jordaens, der nie in Italien war, wurde durch die Werke Caravaggios stark inspiriert. Darüber hinaus war Peter Paul Rubens ein großes Vorbild für ihn.

Reinhard Jahn

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Besuch der Ausstellung "Retrospektive Frank Stella" im Kunstmuseum Wolfsburg am 9. Januar 2013

Vierzig Mitglieder des Freundeskreises trafen sich auf Einladung des Kunstmuseums Wolfsburg zu der ersten Veranstaltung des neuen Jahres. Nach einer Begrüßung durch Prof. Brüderlin, dem Direktor des Ausstellungshauses, wurde die Ausstellung in zwei Gruppen besichtigt.

Die Ausstellung „Retrospektive Frank Stella“ umfasste etwa 63 meist großformatige Werke und 82 Arbeiten auf Papier des amerikanischen Malers Frank Stella. Er ist mit seiner Wendung „vom Minimalismus zum Maximalismus“ zu einem der prägenden Künstler des 20. Jahrhunderts geworden und das Kunstmuseum widmet dem Maler eine umfassende und international viel beachtete Retrospektive.

Nach der Führung ließ eine kleinere Gruppe den Abend im Restaurant AWILON ausklingen, wo ein lebhafter Gedankenaustausch zu dem Gesehenen und Gehörten stattfand.

Harald Binroth

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